Mittlerweile gibt es 111 Nachbarschafts-Aktionen und 115 Programmanmeldungen für den Tag des guten Lebens 2019! Das haben wir gestern gemeinsam mit euch gefeiert – beim Bergfest- und Deadlinefeier auf dem Gogomobil in der Venloer Straße – mit Gingerbeer und Popcorn von THE GOOD FOOD. 

Vielen Dank an alle, die in den letzten Tagen vor dem 15. August so viel Werbung für uns gemacht haben, sodass wir tatsächlich die Marke von 100 angemeldeten Nachbarschaftsaktionen um 19 Uhr knacken konnten!

Nach anfänglich zögerlichen Aktionsanmeldungen, kam in den letzten Tagen vor der Deadline nochmal richtig Schwung auf: Es wurden Flyer verteilt, Menschen auf der Straße angesprochen und Plakate im Viertel aufgehängt. „Es gab im Vorfeld viele Treffen in den Straßen, bei denen Nachbar*innen an ihren Ideen gefeilt haben”, sagte Martin Herrndorf, der die Kommunikation rund um den Tag des guten Lebens koordiniert. Aus den Ideen wurden Aktionen – die alle auf einer interaktiven Karte in unserem Aktionsportal zu sehen sind.

Nachbarschaft macht Aktionen… und Zukunft

„In diesem Jahr bringt das Motto zum ersten Mal Nachbarschaft und Inhalt zusammen. Wir haben lange überlegt und dann fiel ‚Nachbarschaft macht Zukunft‘ so vom Himmel”, so Martin.

Das strahlt sogar über die Grenzen des diesjährigen Gebiets „Ehrenfeld hinterm Gürtel” hinaus: Julia und Rejane waren sogar aus Mülheim und Porz gekommen, um beim Bergfest dabei zu sein: „Ich bin neu in Köln und erkunde nach und nach mein Umfeld. Hier habe ich eine offene Mentalität gespürt und mich dazugehörig gefühlt”, erzählte Julia aus Mülheim. Sie hat auch schon selbst Werbung für das gute Leben gemacht und findet: „Sobald die Menschen gemerkt haben, dass sie mit ihrer Aktion Autos aus der Straße verbannen können, waren viele begeistert und wollten selbst eine Aktion anmelden.”

Rejane (links) und Julia waren sogar aus Porz und Mülheim zum Bergfest gekommen: Rejane hat ein paar Plakate mitgenommen: „Ich möchte mich auch engagieren und werde Plakate in Porz aufhängen. Ich fände es cool, wenn Menschen aus meiner Nachbarschaft die Plakate sehen und zum Tag kommen”, erzählte sie.

Julia (rechts) hat auch eine Aktion geplant: „Heiligs Kuh(f)lädle: Essen – zu gut für den Müll”: Aus geretteten Lebensmitteln möchte sie am Tag mit den Besucher*innen Fladen backen – ihr fehlt aber noch ein entscheidendes Detail. Welches? Das sagt sie euch hier im Video am besten selbst.
Wer kann ihr weiterhelfen? Schreibt einfach einen Kommentar und wir vernetzen euch!

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