2013 schlossen sich in Köln mehr als 90 Organisationen aus Zivilgesellschaft, Umweltbewegung, Kultur und lokaler Ökonomie zusammen, um sich für eine lebenswerte Stadt einzusetzen – heute sind es über 130. Was genau das gute Leben ist, können und wollen wir nicht vorgeben, wir finden einen gemeinsamen Nenner aber in einem sozialen, nachbarschaftlichen und fairen Umgang und der Rücksicht auf unsere Umwelt.

Der Tag des guten Lebens

Die Bewegung Agora Köln hat den „Tag des guten Lebens: Kölner Sonntag der Nachhaltigkeit“ erstmals durchgesetzt und veranstaltet. Durch die Absperrung eines Gebiets für den Autoverkehr entstand ein breiter öffentlicher Raum, der für Nachbarschaftsleben, kreative Entfaltung, politische Debatten oder körperliche Mobilität einen Tag genutzt wurde. 80.-100.000 Menschen fanden sich an diesem Tag in Ehrenfeld ein und genossen den Platz und die vielfältigen Begegnungen.

Mit dem Tag soll aber vor allem eine neue dauerhafte Dynamik im Stadtteil gefördert werden. Drei Monate nach dem ersten Tag des guten Lebens treffen sich in Ehrenfeld die Nachbarschaften immer noch, um zum Beispiel über die Gestaltung des Kinderspielplatzes nebenan zu diskutieren oder den Tag des guten Lebens 2014 in Ehrenfeld zu planen. So soll es auch in Sülz um eine Stärkung der Gemeinschaftsstrukturen und der Beteiligung an der Entwicklung des gemeinsamen Lebensraumes gehen und eine schrittweise Transformation Kölns in Richtung Nachhaltigkeit gelingen.

Der „Tag des guten Lebens: Kölner Sonntag der Nachhaltigkeit“ soll jährlich mit einem wechselnden Schwerpunktthema  stattfinden.